Bayern

Notruf- & Störungsnummern Bayern

Störungsnummern der Netzbetreiber, Landesbehörden und Hilfsnummern für Bayern. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

Bundesweite Nummern

Melden Sie die Störung Ihrem Netzbetreiber (im Zweifel steht er auf Ihrer Stromrechnung)

Hilfe des Bundeslandes

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Landesbehörde für Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz: Warnungen, Notunterkünfte und Informationen zur Krisenvorsorge.

Regulierungskammer des Freistaates Bayern (bei der Regierung von Oberbayern)

Energieaufsicht / Regulierungsbehörde: Anlaufstelle, wenn ein Netzbetreiber Störungen, Anschluss- oder Abrechnungsprobleme nicht löst.

Verbraucherzentrale Bayern

Verbraucherzentrale: Beratung zu Stromverträgen, Abschlägen, Entschädigung und Energiearmut.

Giftnotruf München

Giftinformationszentrum: Hilfe bei Vergiftungen, auch bei Verdacht auf Kohlenmonoxid (bei Bewusstlosigkeit sofort 112).

Netzgebiete und Zuordnungen können ungenau sein. Bei einem Stromausfall ist immer der Netzbetreiber vor Ort zuständig, nicht Ihr Stromanbieter. Er steht oft auf der Stromrechnung oder dem Zähler und lässt sich mit der PLZ bei der Bundesnetzagentur bzw. dem Netzbetreiber-Verzeichnis ermitteln. Die Nummern stammen von offiziellen Webseiten – sagen Sie uns Bescheid, wenn sich eine geändert hat. Alle Notrufnummern →

Sicherheit bei Stromausfall

  • Heruntergefallene Leitungen

    Halten Sie mindestens 10 Meter Abstand zu heruntergefallenen Leitungen und allem, was sie berührt. Rufen Sie die 112 und informieren Sie Ihren Netzbetreiber.

  • Notstromaggregate nur im Freien

    Betreiben Sie Notstromaggregate nur im Freien, mit Abstand zu Türen, Fenstern und Lüftungsöffnungen – nie in Garage, Keller oder Wohnung. Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geruchlos und lebensgefährlich. Schließen Sie das Gerät nie ohne fachgerechte Umschalteinrichtung an die Hausinstallation an.

  • CO-Warnmelder

    Batteriebetriebene Kohlenmonoxid-Warnmelder gehören in jedes Stockwerk mit Feuerstätte. Schlägt einer Alarm, gehen Sie sofort ins Freie und rufen Sie die 112.

  • Lebensmittel

    Halten Sie Kühl- und Gefrierschrank geschlossen: Im Kühlschrank bleiben Lebensmittel etwa 4 Stunden kühl, im halbvollen Gefrierschrank rund 24 Stunden und im vollen Gefrierschrank bis zu 48 Stunden.

  • Elektrogeräte ausstecken

    Ziehen Sie empfindliche Geräte aus der Steckdose, damit Spannungsspitzen bei der Rückkehr des Stroms nichts beschädigen. Lassen Sie eine Lampe eingeschaltet, dann merken Sie, wann der Strom zurück ist.

  • Hitze und Kälte

    Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune über Notfalltreffpunkte (Katastrophenschutz-Leuchttürme) und über die Warn-App NINA. Heizen Sie nie mit Gasherd, Backofen, Grill oder Campingkocher.

  • Medizinische Geräte

    Wenn Sie auf strombetriebene Medizingeräte oder einen Hausnotruf angewiesen sind, planen Sie vorab eine Ersatzlösung (Akku, Notfallkontakte). Im Notfall wählen Sie die 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter 116 117.

  • Dunkle Ampeln

    Fällt eine Ampel aus, gilt die Vorfahrtsregelung durch Verkehrszeichen; ohne Schilder gilt „rechts vor links“. Fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll.

Mehr dazu: BBK: Vorsorge für den Stromausfall · Warn-App NINA

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